Windows 7: Microsoft schränkt Support ein


Was Nutzer von Windows 7 jetzt wissen müssen

Die Tage von Windows 7 sind gezählt. Ab dem 13. Januar 2014 hat Microsoft den sogenannten grundlegenden Support für das beliebte Betriebssystem eingestellt - eine Ankündigung, die manchen Nutzer verunsichert hat. Doch wie dramatisch ist die Support-Einschränkung wirklich? Hier sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

  • Kein Grund zur Panik. Microsoft hat nämlich angekündigt, als Teil seines sogenannten erweiterten Supports noch fünf Jahre lang Sicherheitslücken in Windows 7 zu schließen. Damit ist erst am 14. Januar 2020 Schluss. Ab dann sollte mal wohl lieber davon absehen, das System zu benutzen.

  • Nicht mehr rechnen dürfen Windows-7-Nutzer dagegen mit neuen Funktionen für ihr Betriebssystem oder mit Updates, die nicht die Sicherheit des Systems betreffen. Wenn zum Beispiel künftig ein neues Programm Fehlermeldungen erzeugt, dürfte es zumindest von Microsoft selbst keine Aktualisierung mehr geben, die das Problem löst.

  • Bei derzeit über 50 Prozent Marktanteil wird Windows 7 wohl noch länger das weitesten verbreitete PC-Betriebssystem bleiben - was auch bedeutet, dass man zum Beispiel online genug andere Nutzer findet, mit denen man sich über Probleme austauschen kann. Microsoft hat den Windows-7-Verkauf übrigens bereits im Oktober eingestellt, bei einigen Händlern findet man das System aber immer noch.

  • Wenn Sie Probleme mit Ihrem System haben oder auf ein neues System umsteichen möchten, dann fragen Sie mich nach der besten Lösung für Sie.

  • Wer noch immer XP verwendet (und das sind immerhin 18 Prozent der PC-Nutzer), sollte sich daher so schnell wie möglich ein neues Betriebssystem zulegen, wie auch Microsoft auf seiner Website betont. Alle alten XP-Rechner sind demnach durch Viren, Spyware und andere Schadsoftware gefährdet. Außerdem könne es zu Systemfehlern und PC-Ausfällen kommen!

  • Wer eine sichere Alternative zu Windows XP sucht, kann zum Beispiel ein kostenloses Linux-Betriebssystem wie Ubuntu ausprobieren oder auf eine aktuellere Windows-Version umsteigen. Windows Vista ist hier allerdings nicht zu empfehlen, der erweiterte Support für das kaum verbreitete Betriebssystem (nur 2,9 Prozent Marktanteil) endet bereits im April 2017.


Lohnt sich jetzt ein Umstieg auf Windows 8?

Hat man sich an Windows 7 gewöhnt und ist damit zufrieden, gibt es keinen akuten Grund zu wechseln. Als Windows 8 im Oktober 2012 erschien, gab es jedenfalls viele Nutzer, die mit dem System fremdelten. Besonders kritisch waren die Nutzer mit der neuen sogenannten Metro-Oberfläche, die für Tablets und Touchscreens optimiert wurde. Die Kacheln der Metro-Oberfläche erschienen direkt nach dem Booten, den gewohnten Desktop mussten die Nutzer händisch aufrufen. Microsoft erleichterte die Bedienung mit nachgelieferten Updates.
Derzeit kommen Windows 8 und Windows 8.1 lediglich auf einen Marktanteil von etwa 13,5 Prozent. Der grundlegende Support für Windows 8 soll Anfang 2018 enden, Sicherheitslücken werden bis 2023 gestopft.

Schon vergangenes Jahr hat Microsoft eine Vorschauversion von Windows 10 präsentiert. Warum das Unternehmen die Versionsnummer 9 überspringt, hat es dabei nicht verraten. Ein offizielles Erscheinungsdatum für Windows 10 gibt es noch nicht, Experten spekulieren aber auf den Herbst 2015.
Wie Screenshots der Vorschauversion zeigen, wird Windows 10 das alte Startmenü von Windows 7 und die Kacheln von Windows 8 miteinander verbinden. Mehr Details zum System dürfte Microsoft bei einer Veranstaltung am 21. Januar bekannt geben.





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