Alles über WINDOWS 10

Auf dieser Seite werde ich Ihnen das neue Betriebssystem von Microsoft vorstellen. Haben Sie darüber hinaus noch Fragen an mich, so schreiben Sie mir einfach HIER.

Windows 10

Wann wird es das neue Betriebssystem geben?

Kann ich das System auf meinem Rechner nutzen?

Ich habe nur XP oder VISTA

Welche Versionen wird es geben?

Was ist neu bei Windows 10?

Windows 10 wird flexibler (31.08.2015)

Windows 10 macht dick! (31.08.2015)

Vorsicht bei Stifteingaben (02.09.2015)

Meine Erfahrungen (15.09.2015)

Zur Umfrage (30.09.2015)

Versions-Upgrade offenbar am 2. November (23.10.2015)

Microsoft verteilt neue Testversion von Windows 10 (17.12.2015)

Reservierungen erhalten Countdown zur Upgrade-Installation (04.02.2016)




Wann wird es das neue Betriebssystem geben?

Microsoft bringt die neueste Version seines Betriebssystems Windows Ende des Monats auf den Markt. Windows 10 geht ab dem 29. Juli an den Start. Zu Beginn in 190 Ländern und 111 Sprachen. Nutzer von Windows 7 an aufwärts haben dann ein Jahr lang Zeit, kostenlos auf das neue Betriebssystem zu wechseln. Alle anderen müssen die volle Lizenzgebühr von 120 US-Dollar (etwa 105 Euro) zahlen.
Wer es dann bei der Installation einigermaßen bequem haben will, kann Windows 10 auch auf einem USB-Stick erwerben. Gerüchte dazu gab es schon länger, jetzt ist er zumindest bei Amazon in den USA als Vorbestellung erhältlich. Geliefert werden soll er zum 16. August. In der Home-Version kostet der USB-Stick mit Windows 10 genau 119,99 Dollar.
Damit erscheint Windows zum ersten Mal auf einem USB-Stick. Die früheren Versionen wurden nur auf DVDs ausgeliefert. Heutzutage gibt es kaum noch Laptops mit DVD-Laufwerk, Microsoft trägt dieser Entwicklung nun endlich Rechnung.
Wer Windows 10 installiert, bekommt von Microsoft automatische Updates, die man nicht mehr ausschalten kann. Das geht aus Insider-Version mit dem Namen Build 10240 hervor, die am Mittwoch an Tester ausgeliefert wurde. Bei Windows 8.1 gab es noch vier Varianten mit Updates umzugehen. Windows 10 lässt keine Möglichkeit mehr, dass Nutzer diese ausschalten oder später installieren können. Unternehmenskunden können allerdings mit Microsoft eigene Regelungen vereinbaren.
Bei der jetzt ausgelieferten Version 10240 soll es sich um die finale Version handeln. Microsofts Entwicklungschef Gabe Aul erklärte zwar lediglich im Microsoft Blog, dass die Version nun "einen Schritt näher an dem ist, was Kunden am 29. Juli erhalten werden". Aber dem Tech-Blog The Verge zufolge deute die Nummer 10240 darauf hin, dass es die finale Version sei: Seit Windows 95 haben alle finalen Windows-Versionen immer eine Nummer, die ein Vielfaches von 16 ist.

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Kann ich das System auf meinem Rechner nutzen?

Mit dem kleinen, kostenlosem Tool "Win10Check" erfahren Sie auf einen Blick, ob Ihr Computer für Windows 10 gerüstet ist. Windows 10 stellt keine hohen Anforderungen an die Hardware von PCs. Dennoch gibt es insbesonders Unterschiede zwischen den Anforderungen der zwei verfügbaren System-Architekturen. Mit dem Tool finden Sie schnell heraus, ob und welche Windows-10-Variante Sie auf Ihrem PC installieren können. Das Tool muss nicht installiert werden. Nach dem Ausführen liest das Programm Informationen zu CPU, Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher aus und gleicht diese mit den Systemanforderungen von Windows 10 ab. Dieses Tool wurde freundlicher Weise bereitgestellt von PC Welt.
Hier können Sie es sofort downloaden.

Seit dem 1. Juni erscheint auf den Desktops der Nutzer von Windows 7/Windows 8.1 der Hinweis auf das bevorstehende Gratis-Upgrade auf Windows 10. Sie können sich ihre Version vorab reservieren. Windows 10 wird dann im Hintergrund heruntergeladen und steht dann am 29. Juli - dem Starttermin von Windows 10 - zur Installation bereit.
Das Windows-10-Icon der sogenannten "Get Windows 10"-App erscheint nicht zeitgleich bei allen Windows-7/8.1-Nutzern. Microsoft scheint hier in Wellen vorzugehen. Nach und nach sollte der Hinweis aber überall erscheinen. Allerdings gibt es auch einige Gründe, warum der Windows-10-Alarm niemals bei einem Nutzer erscheinen könnte. Diese Gründe finden sich in der Microsoft-FAQ zur "Get Windows 10"-App:
  • Auf dem System ist nicht Windows 7 Service Pack 1 oder Windows 8.1 Update installiert

  • Windows Update ist ausgeschaltet oder so eingestellt, dass Updates nicht automatisch heruntergeladen werden

  • Die notwendige Windows-Update-Funktionalität ist blockiert oder deinstalliert worden

  • Es wird auf dem Gerät eine Raubkopie von Windows verwendet


Mit anderen Worten: Die verwendete Windows-Version sollte auf dem aktuellen Stand sein und Windows Update sollte aktiviert sein. Wer keine legale Windows-Version besitzt, der sollte sich eine zulegen, wenn er das Gratis-Update wünscht.
Bei Problemen können Sie mich über meine Kontaktseite befragen.

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Was machen Nutzer, die noch Windows XP oder VISTA haben?

Wer noch Windows XP oder Windows Vista verwendet, der muss das Upgrade auf Windows 10 erwerben. Das gilt natürlich auch für die Windows-Nutzer, die keine legale Lizenz des Betriebssystems verwenden und dementsprechend zwar ein Upgrade auf Windows 10 durchführen dürfen, aber damit keine legale Lizenz für Windows 10 erhalten.
Konkret hat sich Microsoft noch nicht zu den Preisen geäußert. Allerdings lieferte Microsoft erst kürzlich den Hinweis, dass das Windows-10-Upgrade um die 135,- Euro kosten wird. Es lohnt sich nicht, das Upgrade auf Windows 10 zu erwerben. Es geht noch viel günstiger - und sogar gratis.
Wenn Sie aktuell Windows XP oder Windows Vista einsetzen, dann lohnt es sich jetzt, eine neue, aktuellere Windows-Version zu erwerben. Die OEM-Version von Windows 8.1 ist teilweise schon ab 20,- Euro erhältlich. Über diesen Umweg können sie dann Windows 10 als Gratis-Zugabe abstauben. Achten Sie aber beim Kauf darauf, dass es sich um eine neue Lizenz handelt, bei der sich Windows auch per Online-Aktivierung freischalten lässt. Meiden Sie also lieber Angebote mit dem Hinweis "Gebraucht" oder "Aktivierung nur per Telefon" und investieren Sie ein paar Euro mehr.
Unter Umständen ist bei einer OEM-Version auch kein direktes Upgrade auf Windows 10 möglich. Hier kann laut einem Forumsbeitrag im Microsoft-Forum zu Windows 10 Insider der Umweg über die Vorabversion von Windows 10 gegangen werden, die über die Teilnahme am Windows Insider Program erhältlich ist. Windows 10 Insider muss dabei mit einem Microsoft-Konto verknüpft werden. Ab dem 29. Juli kann dann von Windows 10 Insider auf die finale Version von Windows 10 - also Windows 10 RTM - aktualisiert werden./

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Welche Versionen wird es geben?

In allen Windows 10 Versionen für den PC sind die folgenden Kernfunktionen integriert:
  • Das neue Startmenü mit Elementen aus dem von Windows 7 und Windows 8

  • Die Sprachassistentin Cortana

  • Der Browser Microsoft Edge

  • Das Windows Info-Center als Nachrichten- und Info-Zentrale

  • Mit der Funktion Continuum das Smartphone als PC bedienen

  • Die Anmeldung über den biometrischen Authentifizierungsdienst Windows Hello

Für den Großteil aller Windows-Nutzer dürfte Windows 10 Home die favorisierte Version sein. Für Fortgeschrittene und IT-Profis kommen eher Windows 10 Pro und Windows 10 Enterprise in Frage. Für Schüler und Studenten ist zudem Windows 10 Education interessant: Sie können dann von einer Home und Pro Version auf die Education upgraden, sofern es ihre Bildungseinrichtung unterstützt.
Auf Smartphones kommt Windows 10 Mobile zum Einsatz, für die Mobilität am Arbeitsplatz sorgt hingegen Windows 10 Mobile Enterprise. Windows 10 IoT Core kommt auf Low-Cost-Geräten zum Einsatz.
Unterschiede zu den PC-Versionen gibt es in den Bereichen Fundamentals und Management and Deployment: Zusätzlich zu Windows 10 Home bietet die Pro-Variante hier die Funktion Domain Join, die Verwaltung von Gruppenrichtlinien über den Editor "gpedit.msc", die Festplattenverschlüsselung BitLocker, den Enterprise Mode Internet Explorer (EMIE), den Kiosk-Modus Assigned Access 8.1 sowie die Fernzugriff-Funktion Remote Desktop.

Hier sind alle sieben Windows-10-Versionen einzeln erklärt:

  • Windows 10 Home – für Privatanwender

Windows 10 Home hat Microsoft als Consumer-Version entwickelt. Sie ist daher für den typischen Privatanwender gedacht. Sie können die Home-Version auf PCs, Notebooks und Tablets nutzen. Neu sind die digitale Sprachassistentin Cortana und Microsofts Internet-Browser Edge, der früher unter dem Namen "Spartan" kursierte. Ebenfalls mit dabei ist die Funktion Windows 10 Continuum, die das Betriebssystem für den Wechsel von Tastatur- auf Tablet- und Toucheingaben optimiert. Das kommt etwa bei Convertable-Notebooks vor, die sich durch Abnahme der Tastatur dann als Tablet nutzen lassen.


  • Windows 10 Pro – für Privatanwender und kleine Unternehmen

Windows 10 Pro hat alle Funktionen von Windows 10 Home mit einigen Ergänzungen für Windows-Profis und kleine Unternehmen. So hilft Windows 10 dabei, Nutzer-Geräte und Apps im Unternehmen zu verwalten (CYOD) und sensible Daten zu schützen. Nutzer von Windows 10 Pro können ebenfalls auf Windows Update for Business zugreifen. Administratoren wählen dabei unter anderem aus, welche Geräte zuerst aktualisiert werden sollen, wann ein Update eingespielt wird und ob die Computer sich, statt über Microsoft-Server, untereinander updaten sollen (Peer-to-Peer Netzwerk).


  • Windows 10 Enterprise – für Unternehmen

Windows 10 Enterprise wiederum baut auf Windows 10 Pro auf und richtet sich auch an größere Unternehmen. Es wird an diese per Volumenlizenz verkauft und bietet weitere Funktionen, welche unter anderem die Betriebssystem-Verteilung im Unternehmen steuern sowie das Geräte- und App-Management. Unternehmen haben mit der Enterprise-Version des Weiteren Zugriff auf Microsofts Long Term Servicing Branch. Dabei handelt es sich um eine spezielle Form der Windows-Aktualisierung, die nur Sicherheits-Updates installiert, also keine Funktionen in Windows ergänzt.


  • Windows 10 Education – für Schüler und Studenten

Windows 10 richtet sich an Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten, setzt auf der Enterprise-Version auf und wird auch per Volumenlizenz vertrieben. Zudem sollen Schüler und Studenten auf Windows 10 Education upgraden können, wenn sie zu Hause Windows 10 Home oder Pro nutzen. Nutzer von Windows 10 Enterprise und Education erhalten den vollen Funktionsumfang mit zusätzlichen Features wie Direct Access Windows To Go Creator und AppLocker.


  • Windows 10 IoT Core

Windows 10 IoT Core ist für Low-Cost-Geräte gedacht. Darunter zählen Kleinstcomputer, die im Internet der Dinge immer mehr Bedeutung finden. Windows 10 IoT unterstützt etwa auch den Einplatinencomputer Raspberry Pi 2.


  • Windows 10 Mobile – für Smartphones und Tablets

Windows 10 Mobile kommt auf Smartphones und Tablets von Privatanwendern zum Einsatz. Mit dabei sind die gleichen Universal Apps aus Windows 10 Home. Zudem ist die neue Touch-optimierte Version von Office inbegriffen. Außerdem können Sie ihr Smartphone dank Continuum for phone auch an den PC-Monitor zu Hause anschließen. Dort zeigt Windows dann eine angepasste Desktop-Ansicht der Smartphone-Inhalte an. Für den Einsatz am Arbeitsplatz sollen zudem genügend Sicherheitseinstellungen vorhanden sein.
  • Windows 10 Mobile Enterprise – für Smartphones und Tablets im Unternehmen

Windows 10 Mobile Enterprise ist für den Einsatz von Smartphones und Tablets im Unternehmen entwickelt und wird per Volumenlizenz verkauft. Ähnlich wie bei der Enterprise-Version für Desktop-PCs hat Microsoft auch hier Funktionen integriert, mit denen Nutzer ihre Geräte mitsamt dazugehörigen Updates besser verwalten können. Laut Microsoft soll diese Windows-Version für mobile Geräte zudem die aktuellsten Sicherheitsupdates enthalten, sobald sie verfügbar sind.


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Was ist neu bei Windows 10?

Das neue Startmenü in Windows 10
Viele haben das alte Startmenü in Windows 8 vermisst. In Windows 10 bringt Microsoft das heißgeliebte Startmenü zurück. Genau genommen ist es eine Kombination aus Startmenü von Windows 7 und Kacheloberfläche aus Windows 8.1. Sie werden das Startmenü normal nutzen können, wie Sie das von Windows XP oder Windows 7 gewohnt sind. Fans der Windows 8-Kacheln wird es ermöglicht, die Apps mit in das Startmenü zu integrieren. Kacheln lassen sich beinahe beliebig positionieren und in der Größe anpassen. Auch die Deinstallation von Software über einen Rechtsklick auf die Kacheln oder Einträge im Startmenü ist möglich.
Modern-UI-Apps auf dem Desktop im Fenstermodus
Eigentlich selbstverständlich, in Windows 10 aber dennoch neu: Sie müssen Apps auf dem Desktop nicht zwingend im Vollbildmodus ausführen. Vielmehr öffnen Sie Apps im Fenstermodus und können so Programmfenster in Bezug auf die Größe verändern, beliebig auf dem Bildschirm verschieben und überlappend darstellen.

Charms wurde entfernt
Charms hat in Windows 8 wohl nur den wenigsten Nutzern gefallen. Die Charms-Bar ließ sich auf unterschiedliche Weise am Bildschirmrand ausklappen und bot den Zugriff auf häufig benutzte Funktionen, wie die Suche, das Drucken von Dokumenten oder die Teilen-Funktion. In Windows 10 wurden die meisten Inhalte der Charms-Bar an andere Stellen verschoben, wo sie für den Nutzer leichter zu finden sind, beispielsweise in das neue Info-Center oder die Suche gleich direkt in die Taskleiste.

Neues Optionsmenü für Apps
In Windows 10 gibt es ein neues Menü, welches Sie in den meisten Apps nutzen können. Die anwendungsspezifischen Einstellungen befinden sich bei Windows-Apps immer am linken Fensterrand und werden in Form von Symbolen dargestellt. Wem die Icons nichts sagen, der kann das ausgeschriebene Menü mit einem Klick auf die drei waagerechten Balken ausklappen. Diese befinden sich in der App links oben unterhalb der Titelleiste.

Externe Speicher sind leichter erreichbar
Die Speicherung von Dateien auf portablen Speichermedien wurde in Windows 10 vereinfacht. Ein USB-Stick oder eine externe Festplatte ist jetzt aus jedem Programm über den Speicherdialog direkt unter dem Eintrag "Desktop" erreichbar. Das erspart dem Nutzer einige Klicks und sorgt für mehr Effizienz beim Einsatz portabler Datenträger.

Virtuelle Desktops und Task View
Bisher wurden alle geöffneten Programme auf einem Desktop angezeigt, was bei vielen Programmen schnell unübersichtlich wurde. In Windows 10 nutzen Sie mehrere Desktops auf dem gleichen Computer und Monitor und organisiert Ihren Arbeitsplatz so übersichtlicher. Gerade wenn Sie nur einen Monitor nutzen, sind die neuen virtuellen Desktops interessant. Damit legen Sie sich einen oder mehrere weitere Desktops an und arbeitet parallel und unabhängig voneinander auf mehreren Arbeitsplätzen. Beispielswiese trennen Sie über die separaten Desktops in Windows 10 privat und dienstlich genutzte Programme oder arbeiteen an unterschiedlichen Projekten auf mehreren virtuellen Schreibtischen an einem PC. Praktisch: Geöffnete Fenster können Sie zwischen den virtuellen Desktops verschieben. Microsoft nennt die Funktion Taskansicht, welche euch den Einsatz von separater Software wie Dexpot erspart. Die virtuellen Desktops lassen sich auch mit Shortcuts bedienen. Nutzen Sie oft mehrere Apps gleichzeitig? In Windows 10 lassen sich bis zu vier Apps so ausrichten, dass Sie diese auf ihrem Bildschirm gleichzeitig im Auge behalten. Dazu werden diese in den vier Ecken des Bildschirms automatisch angepinnt.

Info-Center / Benachrichtigungscenter
Vollkommen neu ist in Windows 10 das Info-Center. Im Benachrichtigungscenter werden alle Informationen gesammelt, unabhängig ob es sich um Nachrichten des Systems, von Software oder beliebigen Apps handelt. Zudem greifen Sie über die Buttons am unteren Rand des Info-Centers schnell auf häufig benötigte Funktionen wie die Systemsteuerung oder Verbindungen zu und können mit einem Klick OneNote starten, um eine Notiz zu verfassen. In bisherigen Versionen von Windows wurden die Benachrichtigungen an unterschiedlichen Stellen auf dem Desktop angezeigt, was unübersichtlich war.

Suchfunktion auf dem Desktop
Das Suchfeld, welches sich bisher im Startmenü befand, hat Microsoft in Windows 10 direkt in die Taskleiste integriert. Die Suchfunktion findet Inhalte sowohl lokal auf ihrem Computer als auch im Internet. Beispielsweise suchen Sie nach Dateien, Kontakten, E-Mails, OneDrive-Dateien, Apps, Musik oder Videos. Auch die ehemalige Systemsteuerung, die sich jetzt einfach nur "Einstellungen" nennt, wird durchsucht. Wer den Sprachassistenten Cortana nutzt, kann auch via Spracheingabe eine Suche veranlassen. Nicht zuletzt erhalten Sie Suchvorschläge für das Web. Als Suchmaschine wird grundsätzlich Bing verwendet.

Microsoft Edge ersetzt den Internet Explorer
Microsoft schickt mit Windows 10 den Internet Explorer in Rente und bietet seinen Nutzern dafür Microsoft Edge an. Der neue Webbrowser soll nicht nur schneller und übersichtlicher sein, sondern bietet den Nutzern auch einige zusätzliche Funktionen. Nach dem ersten Start wirkt der Browser wirklich sehr schlank. Wenig angezeigte Elemente wirken zwar übersichtlich, sind es aber nicht immer. Beispielsweise ist die Eingabezeile zwar an der Stelle, wo sie auch bei anderen Browsern ist, allerdings deutet darauf nichts hin.
Lesen Sie oft lange Texte auf Webseiten, die auch noch durch Werbebanner unterbrochen sind? Die neue Leseansicht soll es ihnen einfacher machen, lange und textlastige Artikel zu studieren. Alles, was sie ablenken könnte, wird in der Leseansicht ausgeblendet. Über die Funktion "Webseitennotiz" könnt Sie auf jeder beliebigen Webseite Freihandzeichnungen erstellen, Textstellen hervorheben oder Notizen hinzufügen. Die bearbeitete Version speichern Sie entweder in OneNote oder als Favorit direkt in Microsoft Edge ab. Auch die Anfertigung eines Screenshots ist über die Notizfunktion recht einfach möglich. Die Einstellungen des Browsers fallen recht minimalistisch aus.

Sprachassistent Cortana
Erstmals bietet Microsoft in Windows einen Sprachassistenten an. Cortana soll euch wie Siri von Apple bei der täglichen Arbeit unterstützen. Cortana können Sie zum Diktat rufen, um ihre Briefe per Sprache zu erfassen. Außerdem ist es mit Cortana möglich, sowohl über die Suchfunktion direkt vom Desktop aus als auch im Webbrowser Microsoft Edge zu suchen. Cortana behält ihren Terminkalender im Blick und merkt sich ihre Vorlieben. Auch Smalltalk ist mit Cortana möglich, sodass am Computer nie Langeweile aufkommt. Mit Cortana können Sie so sprechen, wie Sie das auch mit ihrer Freundin oder einem Freund tun würden. Beispielsweise fragen Sie ihre persönliche Assistentin "Wie viele Kalorien hat ein gekochtes Ei?" oder tragen Sie auf "Verschiebe meine Verabredung von 15 Uhr auf 16 Uhr". Nicht zuletzt weiß Cortana die Antwort auf die Frage "Was geht am Wochenende ab?".

Continuum
Es gibt bereits einige Hybrid-Geräte mit Windows am Markt. Diese können sowohl als Notebook als auch als Tablet-PC genutzt werden. In Windows 10 sorgt die Continuum-Funktion dafür, dass Apps auf jedem Gerät und in jedem Modus eine gute Figur machen. Trennen Sie das Touch-Display von der Tastatur, so schaltet Windows 10 automatisch auf die optimierte Touchoberfläche um. Optional können Sie auch selbst bestimmen, ob Sie lieber über die Tastatur schreiben oder den PC per Touch-Oberfläche bedienen möchten. Zudem sorgt die Funktion dafür, dass Sie Apps auf jedem Bildschirm nutzen können und die Anzeige entsprechend an den Monitor, TV, das Display des Tablet-PCs oder des Smartphones angepasst wird.

Xbox wird in Windows 10 integriert
Spieler werden begeistert sein, denn der Computer mit Windows 10 und die Xbox One wachsen zusammen. Dadurch können Sie auf ihren Windows 10-Geräten wie dem Desktop-PC oder dem Notebook auf eure Spiele der Xbox One sowie eure Freunde und Spielstände zugreifen. Da Windows 10 das Streaming von Xbox One-Spielen unterstützt, können Sie über ihr WLAN-Netz zu Hause auf ihrem Desktop-PC, dem Notebook oder sogar einem Tablet-PC mit Windows 10 spielen. Windows 10 ermöglicht sogar Multiplayer-Games zwischen der Xbox One und einem PC oder Tablet-PC mit Windows 10. Über die in Windows 10 integrierte Game-DVR-Funktion zeichnen Sie ihre Spiele auf.

Eingabeaufforderung mit neuen Funktionen
Im Bereich der Eingabeaufforderung hat sich in Windows 10 einiges getan. So können Sie das typische schwarze Fenster jetzt transparent erscheinen lassen. Das ist besonders nützlich, wenn Sie den darunterliegenden Inhalt sehen möchten oder müssen. Ebenfalls sehr praktisch: In Windows 10 können Sie Text per Copy & Paste zwischen beliebigen Apps und der Eingabeaufforderung kopieren und einfügen. Damit ist es möglich, einen Befehl aus einer Anleitung auf einer Internetseite zu kopieren und im Fenster der Eingabeaufforderung einzufügen. Das fehleranfällige Eintippen entfällt.

Windows Hello
Microsoft möchte dem Nutzer des Computers die Arbeit so leicht wie möglich machen. Geht es nach dem Willen von Microsoft, so sollen Nutzer sich in Zukunft nicht mehr mit der Eingabe von Passwörtern herumschlagen müssen. Hello ist ein biometrisches Authentifizierungssystem, mit dem sich der Nutzer ohne die Eingabe eines Passwortes an seinem Windows-Rechner anmelden kann. Identifiziert wird er über Gesichtserkennung, Iriserkennung oder über seinen eigenen Fingerabdruck. Bis das so weit ist, wird es noch einige Zeit dauern, da dafür in der Regel auch spezielle Hardware notwendig ist.

Neue Sounds in Windows 10
Die neuen Systemsounds sind zwar keine neue Funktionen, klingen dafür allerdings deutlich gefälliger als in bisherigen Windows-Versionen und werten Windows 10 auch akustisch deutlich auf.

Im Zweifel gilt: Probieren Sie das neue Betriebssystem am besten einmal aus. Selbst wenn es Ihnen nicht zusagen sollte - Windows 10 ist keine Einbahnstraße. Fragen Sie mich, wie Sie wieder an Ihr heißgeliebtes Windows 7 kommen. Das wird immerhin noch bis 2020 mit Sicherheitsupdates versorgt. Doch bedenken Sie: Windows 10 bringt einen Haufen sinnvoller Änderungen mit und nach einem Jahr müssen Sie für das Upgrade auf Windows 10 zahlen. Machen Sie innerhalb des ersten Jahres das Upgrade, können Sie Windows 10 beliebig lange auf Ihrem Rechner nutzen. Microsoft kommt nicht in zwei Jahren mit einer Rechnung an.


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Microsoft macht Updates freiwillig

Microsoft aktualisiert Windows 10 und gibt Nutzern die Möglichkeit, automatische Updates zu deaktivieren. Die neue Funktion bringt aber nicht das, was sich viele Nutzer wünschen.

Wenn Sie bereits Microsofts neues Betriebssystem Windows 10 in der Home-Version nutzen, mussten Sie bisher damit leben, dass nicht nur das Betriebssystem automatisch aktualisiert wird, sondern auch Apps aus dem Store. Der entsprechende Schalter zum Deaktivieren der Automatikfunktion war bisher nicht benutzbar. Mit dem fünften kumulativen Update für Windows 10 Home gibt Microsoft Ihnen jetzt die Freiheit zu entscheiden, ob Sie App-Updates automatisch bekommen oder diese nur bei Bedarf herunterladen wollen.

Was genau das Update KB3081448 an Neuerungen für Windows-10-Nutzer bringt, verrät Microsoft wie üblich nicht im Detail. Das Update enthalte "Verbesserungen, die die Funktionalität von Windows 10 erweitern", heißt es in der Information zur jüngsten Aktualisierung, die am 27. August veröffentlicht wurde. Auf die Änderung der Update-Einstellungen weist "TecChannel" hin.

Die Einstellung finden Sie, nach der Installation des Updates und einem Systemneustart, in der Store-App. Ein Klick auf das Profilbild oben rechts öffnet ein Menü, hier werden die Einstellungen ausgewählt, im neuen Fenster erscheint dann der Eintrag App-Updates. Dort gibt es dann den Schalter für Apps automatisch aktualisieren.

Wenn der Schalter deaktiviert ist, können Sie selbst entscheiden, ob und wann Sie welche Updates von Apps aus dem Store herunterladen und installieren. Ein kleines Symbol neben dem Profilbild zeigt Ihnen dann an, wenn Updates verfügbar sind.

Die neue Funktion gibt Ihnen zwar etwas mehr Wahlfreiheit, sie räumt aber nicht mit den viel kritisierten Zwangs-Updates auf, die mit Windows 10 eingeführt wurden und alle Rechner mit der Home-Version automatisch mit System-Upgrades und Sicherheitsaktualisierungen versorgen. Dass Microsoft diese Funktion in Zukunft auch abschaltet, ist unwahrscheinlich. Denn sie soll vor allem bei wichtigen Sicherheitsupdates gewährleisten, dass möglichst viele Nutzer entsprechende Patches möglichst schnell bekommen.


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Support für IrDA-Adapter in letzter Minute gestrichen

Derzeit häufen sich die Beschwerden von Anwendern, die auf Windows 10 aktualisiert haben, aber jetzt einen bisher einwandfrei funktionierenden IrDA-Adapter für die Übertragung von Daten von externen Geräten per Infrarot nicht mehr nutzen können. Vor allem die Kunden eines großen Herstellers von Fitness-Wearables schauen in die Röhre.

Wer bei der Suchmaschine seiner Wahl die Begriffe IrDA-Adapter und Windows 10 in Kombination eingibt, stößt auf diverse Forumsdiskussionen, in denen davon die Rede ist, dass bestimmte Fitness-Tracker und andere Geräte nicht mehr in der Lage sind, ihre Daten auf den PC des Anwenders zu bringen, weil der bisher verwendete IrDA-Adapter nach dem Upgrade schlichtweg die Funktion verweigert.

Auch in Microsofts offiziellem Answers-Forum findet sich eine lange Diskussion von betroffenen Anwendern, die unter anderem Geräte von Polar, UWATEC, SigmaTel und einigen anderen Anbietern nutzen. Ihren Berichten zufolge kann der Treiber für den in dem Infrarotadapter verwendeten Chip unter Windows 10 nicht mehr geladen werden, obwohl er unter Windows 7, 8 und 8.1 noch funktionierte.

Die Gründe dafür liegen offenbar nicht unbedingt auf Seiten der Hersteller. Wie ein Mitarbeiter eines Anbieters von IrDA-Adaptern in dem Forum verlauten ließ, hat Microsoft offenbar die bisher ab Werk enthaltene Unterstützung für derartige Produkte kurz vor der Veröffentlichung von Windows 10 Build 10240 als vorläufige RTM-Version entfernt. Der gesamte IrDA-Stack sei kurz vor der Fertigstellung entfernt worden. Zu den Gründen für diese Entscheidung liegen derzeit noch keine Angaben vor.

Laut einigen Herstellern von Produkten, die ihre Daten per Infrarot auf den jeweiligen PC übertragen, arbeitet man derzeit an einer Lösung des Problems. Die Hersteller und Händler wurden offenbar auf dem falschen Fuß erwischt, weil die IrDA-Adapter in den Vorabversionen von Windows 10 mit den alten Treibern für die Vorgänger-Betriebssysteme noch ohne Probleme verwendet werden konnten.

Den Angaben zufolge arbeitet der Chiplieferant ASIX, zu dem der Anbieter MosChip, dessen Lösung die Basis der meisten IrDA-Adapter bildet, derzeit an neuen Treibern für Windows 10. Diese müssen jedoch zunächst die WHQL-Zertifizierung von Microsoft durchstehen, bevor sie für die Nutzer mit den entsprechenden Sicherheitsignaturen erhältlich sein werden. Im Fall von Geräten der Firma SigmaTel sind die Kunden wohl aufgeschmissen, denn dieses Unternehmen stellte den Betrieb bereits vor Jahren ein. Bleibt nur zu hoffen, das Microsoft schneller ist, damit die verlorenen Pfunde nicht gleich wieder auf der Hüfte sind.


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Microsoft will alles wissen

Microsoft hat ein großes Interesse an allen Stifteingaben unter Windows 10. Wer nicht möchte, dass der Windows-Konzern alles mitliest, muss die Einstellungen anpassen.

Praktisch ist sie ja schon, die Stift-Eingabe auf einem Gerät mit Touch-Bildschirm unter Windows 10. Microsofts neues Betriebssystem erkennt Stifteingaben und kann sogar Handschriften entziffern. Allerdings hat die Sache einen gehörigen Haken.

Das System ist standardmäßig so eingestellt, dass Microsoft alles mitlesen kann, was man schreibt. Offiziell dienen die Infos dazu, "die Eingabe- und Schreibfunktionen in Zukunft zu verbessern". Wer das nicht möchte, schaltet diese Optimierungs-Funktion besser ab. Dazu wird im Menü "Start" unter "Einstellungen" und dann auf "Datenschutz" geklickt. In der Rubrik "Allgemein" die Option "Informationen zu meinem Schreibverhalten an Microsoft senden" abschalten - fertig.


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Nicht jeder kann mit Windows 10, Windows 10 kann nicht alles

Meine ersten Erfahrungen mit dem neuen Betriebssystem Windows 10 lassen sich in einigen kurzen Sätzen zusammenfassen. Grundsätzlich kann ich behaupten, das der Umstieg von Window 8/8.1 für den Anwender einfacher ist, als von Windows 7.
Von früheren Versionen gleich umzusteigen fällt vielen Nutzern besonders schwer, da die graphische Darstellung doch eine völlig neue ist und man und auch frau sich sehr viel Mühe geben muss, um gewohnte Einstellungen anzupassen oder das System sich so einzustellen, wie es am einfachsten zu bedienen ist.

Die Installation erfolgt zwar weitestgehend automatisch, doch grundsätzlich ist auch weiterhin festzustellen, das bei der normalen Expressinstallation der Einblick von Microsoft auf den Rechner des Nutzers fast uneingeschrängt vorgegeben ist. Bei der nutzerangepassten Installation ist ein doch erhöhtes Wissen des Systems und der Einstellungen nötig und das ist auch der Grund, warum Microsoft es dem einfachen Nutzer schwer macht. Wer also das System so auf seinen Computer installiert wie es Microsoft haben möchte, der muss damit rechnen, das jeder Tastendruck, jede Eingabe und besuchte Seite im Netz bei Bill Gates abgespeichert wird. Alle persönlichen Daten und auch der Standort des Computers werden permanent übermittelt und selbstverständlich abgespeichert. Sucheingaben im Netz, Ein- und Ausschaltzeiten des Rechners, Bilder, Videos....alles kein Problem mehr bei Windows 10. Wer also gegen die Spionagevorwürfe der NSA etwas hat, der sollte die Finger von Windows 10 in seinen normalen Einstellen lassen.

Wer dazu noch ein Smartphone über sein W-LAN laufen läßt, der muss auch damit rechnen, das all seine Daten von diesem Gerät und allen angeschlossenen Geräten an Microsoft übermittelt werden. Der gläserne Nutzer ist also noch durchsichtiger geworden und wer das haben möchte und nichts gegen die Datenflut über den großen Teich einzuwenden hat, der kann Windows 10 nutzen.
Microsoft äußert sich zu Datenschutzbedenken: winfuture.de

Aber nunmal auch Positives über das neue Betriebsystem. Als erfahrener Nutzer habe ich die angepasste Installation gewählt und erstmal alles abgeschaltet, was ich nicht benötige oder was Daten übermitteln könnte. Das konnte ich natürlich nur in den Einstellungen machen, die mir zur Verfügung standen. Die Installation der angeschlossenen Geräte verlief ohne Probleme und sie funktionieren auch alle. Man sollte bei einem Umstieg aber grundsätzlich darauf achten, ob man die 32bit oder die 64bit-Version wählt. Nicht jedes Programm unterstützt die 64bit-Version bzw. wird vom Hersteller nicht immer auch eine Version dafür angeboten. Wer also ein 32bit-System zu laufen hat, sollte in jedem Fall vorher überprüfen, ob es bei der Umstellung auf Windows 10 mit 64bit sein Programm dafür erhältlich ist.

Wer nun noch das ewige Installieren von neuen Apps und die permanenten Hinweise über aktuelle Installationen für überflüssig hält, der hat auch hier die Möglichkeit der guten alten Menüführung wieder näher zu kommen. Mit dem Programm "Classic Shell" läßt sich das gesamte Menü und noch viele weitere Einstellungen genau so anpassen, wie mann/frau es haben will. Wem also das ganze neue Zeug viel zu viel ist, hat hier genau das Richtige gefunden.

Auch Ihre Erfahrungen interessieren mich und ich freue mich über Ihren Beitrag zum neuen Betriebsystem. Schreiben Sie mir hier Ihre Erfahrungen.

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Aktuelle Umfrage

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Einzelheiten zum Windows 10-Update unklar

Mit dem ersten Funktions-Update für Windows 10 beginnt Microsoft mit der Strategie, die das Unternehmen als "Windows as a Service" bezeichnet hat: Ein einmal vorhandenes Windows 10 wird wie Smartphone-Betriebssysteme regelmäßig mit Versionsupgrades versorgt, die bestehende Funktionen um- und neuentwickelte einbauen. Der Termin dafür soll Montag, der 2. November sein, wie WinBeta erfahren haben will. Die Neuerungen im "Windows 10 Herbst-Update" dürften weitgehend dem entsprechen, was Microsoft vor rund zwei Wochen im Betatestprogramm "Windows Insider" als Build 10565 freigegeben hat und was bislang als TH2 (Threshold 2) bezeichnet wurde.

Offen ist bislang, wie Microsoft das Upgrade verteilen will. Am naheliegendsten erscheint ein Update, das ähnlich wie die inzwischen üblichen kumulativen Updates daherkommt. Im Insider-Programm gab es neue Builds allerdings bis zuletzt als vollumfängliche Upgrade-Installationen, wobei Windows PE den Job übernimmt, das alte System gegen das neue auszutauschen. Ein Versionsupgrade im laufenden Betrieb hat der Hersteller also bislang noch nicht an einer großen Nutzeranzahl getestet – aller Voraussicht nach dürfte also auch das "Herbst-Update" auf diesem Wege zu den Anwendern kommen.

Bleibt also zu hoffen, dass es dabei weniger Querelen gibt, als beim Gratis-Upgrade von Windows 7 oder Windows 8.1 auf Windows 10. Wünschenswert wäre auch, dass der Anwender zustimmen muss, bevor ein rund zwei bis drei GByte großer Download angestoßen wird. Wer einen volumenbegrenzten Internetzugang hat und sich per WLAN mit dem Router verbindet, sollte zumindest sicherstellen, dass die Verbindung in den Einstellungen (Netzwerk und Internet / WLAN / Erweiterte Optionen) als getaktete Verbindung eingestellt ist.


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Neue Testversion für Mitte 2016 erwartet

Microsoft hat eine neue Testversion von Windows 10 veröffentlicht. Build 11082 markiert einen deutlichen Versionssprung gegenüber dem Vorgänger 10586 und ist damit wahrscheinlich das erste Vorabrelease des für Mitte 2016 erwarteten Redstone-Updates.

Allerdings liefert Build 11082 noch keine neuen Funktionen. "Im Augenblick konzentriert sich das Team auf Produktverbesserungen basierend auf den Rückmeldungen, die wir zum November-Update für Windows 10 erhalten", schreibt Gabriel Aul, Chef des Insider-Programms, in einem Blogeintrag. Das Build werde in Kürze auch für Geräte mit Windows 10 Mobile zur Verfügung stehen.

Die neue Testversion ist allerdings der Beginn von "strukturellen Verbesserungen für OneCore, was der gemeinsame Kern von Windows über alle Geräte hinweg ist", ergänzte Aul. Sie sollen den einzelnen Teams im Jahr 2016 das Einpflegen von neuen Funktionen und Verbesserungen erleichtern.

Informationen über bekannte Fehler aktueller Builds veröffentlicht Microsoft ab sofort nur noch im Insider Hub. Build 11082 setzt demnach bestimmte Standardeinstellungen für Dateien und Programme zurück. Außerdem wird beim Kopieren, Verschieben und Löschen von Dateien kein Fortschrittsdialog angezeigt – die jeweilige Operation soll aber im Hintergrund ausgeführt werden. Darüber hinaus lassen sich keine Sprachpakete installieren.

Aul kündigte auch an, das Microsoft im Jahr 2016 den Abstand zwischen einzelnen Releases im Fast Ring verkürzen wird. "Wir bewerten die Freigabekriterien neu, damit mehr Builds Windows Insider erreichen. Die neuen Kriterien ähneln mehr unseren Kriterien für die Beschickung unserer internen Ringe, was bedeutet, dass mehr Builds die Kriterien erfüllen und extern im Fast Ring veröffentlicht werden. Das heißt aber auch, dass die Builds im Fast Ring möglicherweise mehr Fehler oder andere Probleme enthalten, mit denen einige Leute vielleicht schlechter leben können."

Teilnehmer des Insider Program, die eine höhere Fehlerquote nicht akzeptieren wollen, sollten in den Einstellungen für "Windows Update" unter den erweiterten Optionen vom Fast Ring in den Slow Ring wechseln. Deren Bezeichnung hat Microsoft mit Build 11082 geändert: Zur Auswahl stehen nun die "Schnellanzeige" und die "verzögerte Anzeige", wobei sich Letztere an Insider richtet, die "Vorabversionen bei minimalem Risiko auf ihren Geräten testen" wollen.

Quelle: www.zdnet.de

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Drängt etwa die Zeit?

Windows 10 ist mittlerweile seit gut einem halben Jahr auf den Markt und Microsoft versucht nach wie vor sein aktuelles Betriebssystem auf soviele Rechner wie möglich zu bringen. Eine neue Methode in diese Richtung betrifft ursprüngliche Reservierungen des kostenlosen Upgrades, die noch nicht in Anspruch genommen wurden, nun aber per Countdown angekündigt werden.

Nachdem Microsoft zuletzt das kostenlose Upgrade auf Windows 10 als empfohlenes Windows-Update eingestuft hat, erhalten bisher nicht umgestiegene Nutzer, die das Betriebssystem seinerzeit über das GWX-Tool reserviert haben, nun womöglich einen Countdown zur Installation angezeigt. Dies beschreibt der Konzern in einem Knowledge-Base-Artikel, wonach die Meldung die Installation des Upgrades in fünf Tagen ankündigt oder die Installation wahlweise auch gleich geschehen kann.

Wer das Fenster einfach schließt, erhält laut Microsoft zum angegebenen Zeitpunk das Upgrade, weshalb es bei Nichtgefallen notwendig ist die Neuterminierung anzuklicken. Anschließend soll sich das Upgrade auch gänzlich abbrechen lassen, wobei die Reservierung bestehen bleibt. Wie heise.de anmerkt, dürfte es sich nach Ablauf des Countdowns wohl nicht gänzlich um eine automatische Installation handeln, da wohl zumindest den Lizenzbestimmungen zugestimmt werden muss - allerdings werden diese unachtsamerweise auch gerne mal weggeklickt.

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