Haben Sie auch eine Single Euro Payments Area?

Ihre Bank und SEPA

Seit dem 1. Februar gilt für Überweisungen und Lastschriften das europaweit einheitliche Sepa-Verfahren.
Sepa steht für "Single Euro Payments Area" - einen einheitlichen Zahlungsraum in Euro. Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen werden standardisiert. Damit soll eine Überweisung ins europäische Ausland nur noch einen Bankgeschäftstag dauern. Der Sepa-Raum umfasst 33 Länder, darunter die 28 EU-Staaten.
Sie können noch bis Anfang 2016 Überweisungen statt mit der internationalen Kontonummer IBAN mit der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl tätigen.



Gewöhnen Sie Sich schon mal um

Die um sechs Monate verlängerte Frist für die Umstellung von Lastschriften und Úberweisungen auf das europäische SEPA-System hat die letzte Hürde genommen: Nach den EU-Regierungen hat auch das Plenum des EU-Parlaments zugestimmt.
Wäre die Frist nicht verlängert worden, hätten Banken und Zahlungsdienstleister ab dem 1. Februar keine Zahlungen mehr bearbeiten dürften, die nicht im SEPA-Format getätigt wurden. Marktteilnehmer, die noch nicht so weit sind, wären damit in erhebliche Schwierigkeiten geraten. Dies gilt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, deren eingehende und ausgehende Zahlungen gesperrt worden wären.



Was ist neu?

Bei Überweisungen müsssen Sie nun mehr Kästchen als sonst ausfüllen. Statt der inländischen Kontonummer mit häufig 10 Stellen muss die 22-stellige internationale Kontonummer Iban eingetragen werden. Die Bankleitzahl wird durch die internationale Bic ersetzt - an die Stelle der Zahlenkombination tritt eine Buchstabenreihe.

Weitere Informationen zu SEPA erhalten Sie HIER




Weitere wichtige Informationen finden Sie hier im Archiv.